Cockpit

Sängerin verteidigt Skandal-Clip – Miley Cyrus: "Das Video ist mehr als nur nackt sein!“

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Erst stahl sie Lady Gaga bei den MTV Music Awards die Show, dann machte Miley Cyrus mit dem Video zu „Wrecking Ball“ weiter Nackt-Schlagzeilen. Doch wer denkt, sie wolle sich über ihren Körper verkaufen, der täuscht. Sie sei nicht nackt, sondern zerbrechlich, so Cyrus. Ah ja.

Splitternackt sitzt sie auf einer Abrissbirne, das einzige Kleidungsstück, das sie trägt, sind Schnürstiefel. Dazu leckt Miley Cyrus die Metallkette, an der die Abrissbirne aufgehängt ist, ab. Mit dem Video zu ihrem Song

„Wrecking Ball“ hält Miley Cyrus

sich tapfer in jenen Schlagzeilen, die etwas mit dem Wort „nackt“ zu tun haben. Erster Akt ihrer Wandelung vom

knuddelig-süßen Star zum Bad Girl

war ihr Auftritt bei den MTV Video Music Awards gewesen.

Dort tanzte sie zunächst im silbernen Badanzug zwischen Teddybären herum und griff sich das ein oder andere Mal in den Schritt. Schließlich riss sie sich das knappe, schillernde Kostüm vom Leib. Zum Vorschein kam ein – um im Bild zu bleiben – Bikini. In dem hautfarbenen Modell ging Cyrus dann zum Paarungstanz „Twerk“ mit Robin Thicke über.

44 Millionen Aufrufe bei Youtube

Zweiter Akt des körperlichen Befreiungsschlages der Sängerin war dann besagtes Video zu „Wrecking Ball“. Die Wandlung vom Kinderstar zum Sexy Vamp verwundert Fans wie Kollegen. Dem US-Magazin „People“ sagt Cyrus nun, was mit ihr los ist: Sie werde total falsch verstanden. „Das Video ist viel mehr“, soll Cyrus gesagt haben. Mehr als nur die Demonstration von Nacktheit. „Wer mich wirklich ansieht, wird sehen, dass ich noch zerbrechlicher aussehe, als der Song klingt“, so die Sängerin.

„Wrecking Ball“ sei „eine Pop-Ballade, die jeden anspricht, jeder hat sich schon einmal so gefühlt“. In dem Lied geht es um eine gescheiterte Beziehung. Cyrus erzählt, dass ihr der Dreh des Videos sehr viel näher gegangen sei als die Tonaufnahmen des Songs. Das sei „so verletzend“ gewesen, gab die Sängerin zu Protokoll. Das Video beginnt denn auch mit einer Nahaufnahme ihres Gesichts, Tränen kullern aus ihren Augen. Die 44 Millionen Menschen, die sich das Video bei Youtube angesehen haben, waren trotzdem mehr an einer anderen Szene interessiert: der, in der Cyrus nackt auf der Abrissbirne sitzt. Arme Künstler, immer werden sie falsch verstanden.

Das verrückteste Auto der IAA – Nicht mal 1 PS: Der langsamste Ferrari der Welt

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Über diesen Ferrari würde sich sogar Greenpeace freuen: Der Fahrradi FFX sieht zwar aus wie ein Enzo, wird aber mit reiner Muskelkraft bewegt.

Wie sieht Ferraris Top-Modell im Jahr 2050 aus? Vielleicht so: Heiße Optik, LED-Scheinwerfer, natürlich eine Rosso-rote Lackierung – aber als Antrieb nur zwei Pedale. Der Fahrradi Farfalla FFX ist ein rollender Seitenhieb auf die PS-Protzerei der Autoindustrie. Das vom Künstler Hannes Langeder konstruierte Vehikel hat in Österreich sogar eine Straßenzulassung. Bei den ersten Testfahrten durch Linz zog das „Musclecar“ alle Blicke auf sich. Pilot und Beifahrer hocken auf schmalen Stühlen im Cockpit und treten kräftig in die Pedale. Aus der Ferne allerdings ist die Täuschung perfekt: Man glaubt einen schnittigen Ferrari Enzo zu sehen und wundert sich vor allem über das fehlende Motorgeräusch.

Die Entdeckung der Langsamkeit

Für Hannes Langeder ist der Fahrradi FFX keine Kopie, sondern „die Annahme eines zukünftigen Topmodells einer real existierenden Automarke“. Angesichts immer strenger werdender CO2-Grenzwerte ist das vielleicht gar nicht so abwegig, wenn man ganz weit in die Zukunft schaut. Immerhin ist der Fahrrad-Ferrari schneller als ein Fußgänger, wenn seine Insassen mächtig in die Pedale treten.

Eine „gehörige Portion Hellseherei“ habe beim Design geholfen, meint Künstler Langeder augenzwinkernd. Die „außerordentliche Langsamkeit“ des Gefährts wurde noch durch eine passende Getriebeübersetzung unterstützt. Entspanntes Gleiten statt heiße Kurvenjagd ist im Fahrradi angesagt – dafür muss man aber auch niemals tanken.

Ferrari übrigens, sehr auf den Ruf seiner Marke und auf den Kampf gegen jegliche Kopie bedacht, soll sich nicht an dem Muskel-Enzo überhaupt nicht gestört haben.

Niki Lauda: „Ich habe keine Freunde“

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Warum Niki Lauda lieber nur mit seiner Frau redet, welche Autos man einfach nicht kaputtkriegt und wie sich der Bugatti Veyron gegen den Pagani Huayra schlägt: Wir werfen exklusiv einen Blick ins neue „GRIP“-Magazin.

Langweilige Vergleichstests? Neuheiten, die man schon längst aus dem Internet kennt? Dröge Reise-Reportagen nach dem Motto „Mit dem neuen Mini durch die Toskana“? Nicht bei GRIP: Der Gegenentwurf zur klassischen Autozeitschrift setzt auf Benzin im Blut und faszinierende Auto-Themen, die man nirgendwo sonst findet. Die Ausgabe 04/2013 liegt ab dem 13. September an den Kiosken. FOCUS Online wirft schon mal exklusiv einen Blick auf das neue Heft. Die aktuellen News und besten Reportagen der GRIP-Macher lesen Sie auch bei

GRIP Online

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– „Porschejagd“: Jagd auf den neuen Porsche 911 GT3. Können der Nissan GT-R Black Edition oder der Wiesmann GT MF4-CS Porsches neuem Spitzensportler gefährlich werden? Matthias Malmedie steuert den Porsche, Rennfahrer Niki Schelle wirft sich in den Nissan und Stunt-Fahrerin Miriam Höller hat ein Herz für den Wiesmann.

- ;Gemeinsam fast 2000 PS: Die Supersportwagen Bugatti Veyron und Pagani Huayra müssen gegeneinander ran.

- ;In der letzten Folge der Stuntschule rafft sich der geschundene GRIP-7er noch mal zu einem Drift auf. Dann wurde der Wagen verkauft – wohin, steht in GRIP.

- ;In der GRIP-Garage stehen alle Kombis mit über 150 PS.

- ;Matthias Malmedie fährt mit einem bis aufs Blech runterpolierten MTM R8 gemütlich auf der Landstraße und erlebt Dinge, die er nicht für möglich gehalten hat.

- ;”Ich habe keine Freunde“ – Niki Lauda überrascht im GRIP-Interview mit intimen Details zu seinem Leben. „Ich höre Leute an, versuche, sie zu verstehen, aber ich hole mir keinen Rat. Wenn ich mit jemandem reden will, rede ich mit meiner Frau“, so die Formel 1-Legende im Interview. Viele Menschen meinten, sie seien mit ihm befreundet, so Lauda. Und die stoße er vor den Kopf, wenn er sage, dass er keine Freunde habe. „Ich kann mich mit Leuten nächtelang unterhalten, aber sie sind nicht meine Freunde.“ Dazu gibt es eine Geschichte zur großen Formel-1-Rivalität von Niki Lauda und James Hunt anlässlich des Films „Rush“, der am 3. Oktober in die deutschen Kinos kommt.

- „Retro oder geht so“: GRIP lässt die neue Moto Guzzi V7 Speciale gegen ihr 40 Jahre altes historisches Vorbild Moto Guzzi 750 S antreten. Die alte Maschine schlägt sich gar nicht mal schlecht.

Dets Unkaputtbare: Det Müller stellt acht Autos vor, die nur schwer kaputtzukriegen sind. Außerdem gibt es Tipps, wie jeder sein Auto nahezu unkaputtbar machen kann.

Jetzt zuhören – Kurzer Test verrät das Alter Ihrer Ohren

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Mit zunehmendem Alter lässt das Gehör bei jedem Menschen nach. Hohe Frequenzen, die man früher noch hören konnte, sind plötzlich nicht mehr wahrnehmbar. Machen Sie den Hörtest und überprüfen Sie, bis zu welcher Frequenz Ihre Ohren noch funktionieren.


FOCUS Online
Schwerhörigkeit, Tinnitus, Ohrprobleme: Jetzt zuhören! Kurzer Test verrät das Alter Ihrer Ohren

Teure Sofas, edle Schränke – Weg vom Billig-Image – Mit diesen Werbetricks luchst Ikea seinen Kunden Geld ab

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Ein Schnäppchenparadies ist das Möbelhaus Ikea schon lange nicht mehr. Das hat einen Grund: Die Schweden sehen sich gezwungen, ihre Produktpalette zu erweitern, weil die Kunden der ersten Stunde erwachsen geworden sind – und nach mehr Qualität verlangen.

Es ist ein Phänomen – und viele haben es schon erlebt. Man betritt mit leeren Händen und einem klaren Plan einen der

Ikea-Möbelmärkte

– und kommt am Ende des Parcours aus Betten, Küchen, Schränken und Kleinkram schwerer bepackt heraus als geplant. Statt nur zwei, drei Schnäppchen zu schlagen, sprengt der Einkauf das zuvor vereinbarte Budget.

Mit geschickt präsentierten Produkten und einem endlosen Einbahnstraßensystem durch diverse Möbelwelten luchst der Konzern aus Schweden seinen kauffreudigen Kunden jedes Jahr zig Milliarden Euro ab. Den Ikea-Lenkern scheint das jedoch nicht genug zu sein. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen seine Angebotspalette nach und nach erweitert. Gezielt erobern immer mehr hochwertige und teure Sofas, Tische und Schränke die Kataloge und Märkte.

Die Fans werden älter

Symbolisch dafür steht eine Kollektion namens Stockholm, deren Produkte alles andere sind als Schnäppchen: Ein hüfthoher Schrank mit zwei Schubladen kostet bereits 300 Euro; ein schlichtes Dreiersofa 1200 Euro. Für manch einen Sessel werden 700 Euro fällig.

Diese Erweiterung des Angebots habe einen einfachen Grund, sagt Evelyne Beckmann, stellvertretende Chefredakteurin des Fachmagazins „möbel kultur“. „Die ursprüngliche Zielgruppe von Ikea wird älter. Mit 20 haben viele erst einmal auf den Preis geguckt.“ Heute, im Alter von 40 Jahren, wollten viele Kunden sich etwas gönnen und seien bereit, für Qualität mehr zu zahlen. Ähnlich wie bei der Wählerschaft der Grünen sind auch die Ikea-Kunden der ersten Stunde längst im Establishment angekommen. Damit wachsen die Ansprüche – und das Geld sitzt etwas lockerer.

„Seit der ersten Möbelhauseröffnung in den 70er-Jahren hat sich Ikea eine richtige Fanbasis aufgebaut“, bestätigt Sebastian Deppe, Branchenexperte von der BBE Handelsberatung. Diesen ermöglichten die Schweden nun, sich „mit Hilfe der breiteren Produktpalette das ganze Leben lang dort einrichten zu können“.

Keine Chance zu entfliehen

Damit die Kunden bei jedem Besuch auch möglichst viele schöne Dinge in den Einkaufswagen legen, hat Ikea über Jahrzehnte die Architektur seiner Märkte perfektioniert. Wer sich auf den Rundgang vorbei an Beispiel-Küchen und –Wohnzimmern begibt, hat kaum eine Möglichkeit, den Weg abzukürzen. Und das ist genau im Sinne der Planer. Denn so muss jeder an den vielen Betten, Esszimmern und Kleinkram wie Lampen vorbeilaufen und kann so zu Impuls-Käufen animiert werden.

Klaus Lach, geschäftsführender Vize-Präsident des Europäischen Zentralverbands Visuelles Marketing (VMM), nennt Ikea aus diesem Grund ein „Inspirationshaus“. Kunden kauften dort Sachen, die sie vor Betreten des Möbelhauses nicht einmal auf dem Plan hatten. Das hat viele Gründe. „Keine Abkürzungen bedeuten, dass Möbelmarktbesucher nicht gezielt zur Schrankabteilung gehen können, ohne immer wieder an zahlreichen anderen Einrichtungsideen vorbeizulaufen und stehenzubleiben“, sagt Lach. Bis sie schließlich zugreifen.

NPD-Chef Holger Apfel bei Wahlkampf-Tour festgenommen

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Bei ihrer bundesweiten Wahlkampftour sind mehrere Mitglieder der rechtsextremen NPD in Gewahrsam genommen worden, darunter auch der Vorsitzende Holger Apfel. Sie sollen einen Radfahrer angegriffen haben, „gefährliche Körperverletzung“ lautet der Vorwurf.

In der unterfränkischen Stadt Aschaffenburg hat die Polizei 13 NPD-Mitglieder nach einer Wahlkampfveranstaltung kurzzeitig in Gewahrsam genommen. Wie der „Spiegel“ am Donnerstag online berichtete, habe zu den Festgenommenen habe auch der Vorsitzende der NPD, Holger Apfel, gehört.

Nach Angaben der Polizei hatten die Anhänger der rechtsextremen Partei am Dienstagnachmittag eine Wahlkampfveranstaltung in Aschaffenburg abgehalten. Auf dem Rückweg sollen mehrere NPD-Mitglieder aus ihrem Auto gesprungen sein und eine Gruppe von Passanten mit Löschschaum aus einem Feuerlöscher besprüht haben – ob es einen politischen Hintergrund gab, sei unklar. Verletzt worden sei zu diesem Zeitpunkt niemand.

Alle 13 NPD-Mitglieder in Gewahrsam

Keine 200 Meter weiter sollen sie einen Radfahrer aus einem der Fahrzeuge heraus angegriffen haben – wieder mithilfe von Löschschaum. Der Fahrradfahrer wurde durch den Angriff verletzt, zudem klagte er über durch den Schaum ausgelöste Atemwegsreizungen. Die Polizei stoppte den Tross kurz darauf und nahm, nachdem sich keiner der Anwesenden zu den Angriffen bekennen wollte, alle 13 Anwesenden in Gewahrsam. Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ dauerte die Befragung knapp drei Stunden, „gefährliche Körperverletzung“ lautet der Vorwurf.

Die NPD befindet sich seit mehreren Wochen auf Wahlkampftour. In den meisten Städten gab es lautstarke Proteste gegen ihre Kundgebungen. In Aschaffenburg standen den Rechtsradikalen nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ knapp 400 Gegendemonstranten gegenüber, die gegen die Kundgebung protestierten. Eine Rednerin der NPD soll mit einem Farbbeutel und einem Ei beworfen worden sein.