Gesundheit

Seit Jahren ist Professor Karl Lauterbach der …

Seit Jahren ist Professor Karl Lauterbach der …Karl Lauterbach – An der Basis bestens verankert
Seit Jahren ist Professor Karl Lauterbach der Gesundheitspolitiker der SPD schlechthin. Dennoch sieht er sich auch an der Basis bestens verankert. Als seine Hauptziele nennt er Chancengleichheit in der Bildung und im Gesundheitssystem.

Einspruch des EU-Staaten nichtig – EU-Beamte bekommen mehr Geld trotz Krise

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Vor zwei Jahren hatten sich die EU-Mitgliedsstaaten angesichts der Wirtschaftskrise gegen eine Gehaltserhöhung für die rund 50 000 EU-Beamten ausgesprochen. Der Generalanwalt beim EU-Gerichtshof hat diesen Beschluss nun für nichtig erklärt.

Die rund 50 ;000 EU-Bediensteten können mit einem deutlichen Gehalts-Nachschlag von 1,7 Prozent rückwirkend ab Juli 2011 rechnen. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung vom Samstag hat sich der Generalanwalt beim EU-Gerichtshof, Yves Bot, dafür ausgesprochen, einen Einspruch des EU-Rates gegen die Gehaltserhöhung von vor zwei Jahren für nichtig zu erklären.

Die EU-Mitgliedsländer hatten sich damals gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene Erhöhung ausgesprochen. Vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Schuldenkrise in vielen EU-Staaten hatte der Rat verlangt, auf die Erhöhung zu verzichten. Dagegen hatte die EU-Kommission geklagt.

Voraussetzung für Krisen-Regelung nicht gegeben

Der Generalanwalt kommt dem Bericht der „Bild“ zufolge in seinem Schlussantrag zu dem Schluss, dass der Beschluss des EU-Rates nichtig gewesen sei. Die Voraussetzungen zur Anwendung einer Krisen-Ausnahmeregelung im Gehaltsanpassungs-Mechanismus der EU-Beamten seien nicht gegeben gewesen. Zudem habe die EU-Kommission keine offensichtlichen Berechnungsfehler gemacht.

Die Meinungen der Generalanwälte sind für die EU-Richter nicht bindend, in der Regel folgend sie ihnen aber. Das endgültige Urteil wird frühestens Ende des Jahres erwartet.

Alkohol am Steuer – Mutter von Lindsay Lohan festgenommen

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Die Mutter von Lindsay Lohan scheint ihrer Tochter nacheifern zu wollen. Einem Medienbericht zufolge ist sie verhaftet worden, weil sie unter Alkoholeinfluss Auto gefahren sein soll.

Die Mutter von Hollywoodstar Lindsay Lohan ist nach US-Medienberichten in einem Vorort von New York mit Alkohol am Steuer festgenommen worden. Dina Lohan war der Polizei in der Nacht zum Freitag in Farmingdale auf Long Island wegen überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen. Ein Test ergab, dass sie mehr als das Doppelte des zulässigen Alkoholgehalts im Blut hatte, schrieb die „USA Today“ am Abend online. Lohan muss sich am 24. September vor Gericht verantworten. Tochter Lindsay hatte sich nach Unfällen unter Alkoholeinfluss einem gerichtlich verordneten Entzug unterzogen.

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Nach der Untersuchung in Syrien – UN-Generalsekretär bestätigt Chemiewaffeneinsatz

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In einem inoffiziellen Statement hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon den Einsatz von Chemiewaffen in Syrien bestätigt. Der Bericht der Untersuchungskommission werde zu diesem Schluss kommen. Allerdings sagte Ban nicht, welche Seite die Waffen eingesetzt habe.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon geht davon aus, dass die Ergebnisse der von ihm entsandten Chemiewaffeninspekteure einen Giftgaseinsatz in Syrien belegen werden. „Unser Team wird in Kürze mit einem Bericht herauskommen, einem überwältigenden Bericht, der den Einsatz chemischer Waffen untermauern wird“, sagte der UN-Chef am Freitag am Rande einer Veranstaltung in New York. Zu der Frage, wer die Verantwortung für den Giftgaseinsatz trägt, äußerte er sich nicht. Das Regime von Präsident Baschar El Assad und die syrischen Rebellen beschuldigen sich gegenseitig.

Bans Bemerkung, die später auch als Wortlauttext vorlag, hatte am UN-Hauptsitz vorübergehend für Verwirrung gesorgt. Nach UN-Informationen hatte sich Ban in der Annahme, nicht von Journalisten mitgehört zu werden, vor einer Frauengruppe zu Syrien geäußert. Seine Worte wurden jedoch über UN-TV übertragen.

Äußerung Bans nur inoffiziell

Bans Sprecher Farhan Haq bekräftigte auf Anfrage, dass sich der UN-Chef nur inoffiziell geäußert habe. Die Untersuchung der Experten sei noch nicht abgeschlossen, ihr Bericht liege noch nicht vor.

Haq stellte außerdem klar, dass eine weitere Äußerung Bans über Assad „ganz allgemein“ gemeint war und sich nicht auf die Giftwaffen bezogen habe. Laut Wortlauttext hatte Ban dem syrischen Machthaber vorgeworfen, „schon viele Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen“ zu haben.

Der Promi-Container füllt sich mit Langeweile

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Sat.1/Paul Schirnhofer
„Promi Big Brother“ wird von Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher moderiert

Sat.1 versucht es mit einer Neuauflage von Big Brother. Aber wenn die nächsten 14 Tage halten, was die Auftaktsendung verspricht, können wir uns diese Staffel getrost schenken.

Vollmundiger kann man eine Sendung nicht ankündigen. „Das Show-Event des Jahres ist da, die Show, auf die alle gewartet haben“, tönt Sat.1 zu Beginn von Promi Big Brother, das nun zwei Wochen lang auf dem Privatkanal zu sehen sein wird.

In Wahrheit hat das Format seine beste Zeit längst hinter sich. 2000 lief Big Brother erstmals im deutschen Fernsehen und war damals ein Tabubruch – und aufregend. Seitdem ist mehr als ein Jahrzehnt vergangen, in dem die Sendung von Sender zu Sender nach unten durchgereicht wurde. Nun glaubt Sat.1 an eine Wiederbelebung, jedenfalls als Promi-WG.

Wer die Trash-Show moderiert? Natürlich Cindy von Marzahn, die wir zu Beginn in einer Big-Brother-artigen Szene noch auf ihrem Sofa pofen sehen. Co-Moderator Oliver Pocher joggt derweil schon mit einer brennenden Fackel durch Berlin. Das erinnert an die Olympischen Spiele. Und vor dem Big-Brother-Haus entzündet er auch ein Flamme. Andererseits: Cindy von Marzahn steckt in einem grellen Freiheitsstatuen-Kostüm. Also doch eher eine Flamme der Freiheit? Egal. Das jedenfalls ist das Konzept dieser Sendung. Es muss nicht stimmig sein. Entscheidend ist, dass alles schrill ist. Diese Sendung weit jenseits ihres Zenit muss um Aufmerksamkeit schreien.

Eine Bohlen-Beschimpfung als Promi-Faktor

Inklusive der „Promis“. Klar ist: In den Container geht nicht, wer ohnehin schon über eine ordentliche TV-Präsenz verfügt. Hier macht mit, wer es nötig hat – und Sat.1 hat ein Dutzend Kandidaten gefunden, auf die das zutrifft. Die Sängerin Sarah Joelle Jahnel etwa, deren Promifaktor darin besteht, dass Dieter Bohlen sie einmal als Schlampe bezeichnete. Oder Natalia Osada, eine Kandidatin der ProSieben-Show Catch the Millionaire. Oder die Schauspielerin Jenny Elvers, deren Namen die „Bild“-Zeitung schon einmal vorab verbreiten durfte. Wie man das eben so macht beim Buhlen um größtmögliche Aufmerksamkeit. Oder David Hasselhoff, der ähnlich wie die Show selbst von vergangenem Ruhm lebt. Zu seinem Sat.1-Auftritt kommt er mit seinem Blink-Jackett, das er 1989 beim Fall der Berlin Mauer trug, als er intoniert: „I’ve been looking for freedom.“ Zuletzt machte er – wie Elvers – durch Alkoholprobleme Schlagzeilen.VergrößernTeilen und Details

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Beim Big-Brother-Schauen eingeschlafen

Und was passierte nun in der Auftaktsendung zum „Show-Event des Jahres“ genau? Für eine dreieinhalbstündige Sendung nicht viel. Ja, erschreckend wenig. Exakt zwölf Mal – eben immer, wenn wieder ein weiterer Kandidat neben ihnen stand – erklärten Cindy von Marzahn und Oliver Pocher, wie sehr sie sich doch freuen, dass er oder sie nun auch dabei sei.

Ansonsten durften wir uns beim Begrüßungssmalltalk der Container-Neulinge langweilen. Bezeichnend: Die Moderatorin Marijke Amado, die ihre Mitbewohner vom Außenbereich aus per Kamera belauschen und betrachten sollte, legte sich lieber zum Schlafen hin und musste von der Big-Brother-Stimme an ihre Aufgabe erinnert werden.

Es gibt ein Kohlfrühstück

Die TV-Zuschauer konnten übrigens auch mitentscheiden. Und zwar über so maßgebliche Fragen, ob die Container-Insassen am nächsten Morgen ein Kohl- oder ein Luxusfrühstück vorgesetzt bekommen (völlig überraschend fiel das Votum zugunsten der Kohl-Variante aus). Oder wer in einer Feuer-Prüfung ein als „bestialische Brandmauer“ angekündigtes Hindernis überwinden musste – das dann doch nur ein harmloser Kartonstapel war.

Es wurde eben einiges doch sehr lautstark angekündigt bei dieser Show. Und die Späße des Moderatoren-Duos machten das Ganze auch nicht besser, und auch nicht lustiger. Marijke Amado kam mit ihrem Hund zu Sat.1 und sagte, dass sie für ihn „350 Kacktüten“ dabei habe. Darauf Oliver Pocher: „Aber die sind doch schon für Dich.“ Und Cindy von Marzahn schob nach: „Ich meine, dass der Hund kein Übergewicht hat.“

Einmal aber war Pocher doch gut für einen erhellenden Moment der Ehrlichkeit. Als David Hasselhoff als letzter der zwölf Kandidaten auf die Bühne kam, zückte Pocher sein Handy, um ein Foto zu schießen und sagte: „So viele Prominente haben wir heute nicht auf der Bühne.“

Stars aus dem Container


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Big Brother: Ohne Leistung zum Star

Promi Big Brother – „Promi Big Brother“: Wenige Stars, viele Sternchen

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Die öffentliche Promi-Schau hat begonnen – wobei einige Kandidaten den Zuschauern vermutlich noch gänzlich unbekannt sind. Am Freitag trudelten nach und nach die Bewohner des „Promi Big Brother“-Containers von Sat.1 ein.

Freitag der 13. – das Datum, dass sich Sat.1 zum Start von „Promi Big Brother“ ausgesucht hatte, war vielversprechend. Besonders gruslig oder sonst irgendwie spektakulär war es dann aber eigentlich nicht, was die Zuschauer die folgenden drei Stunden zu sehen bekamen. Ein bisschen langatmig schon eher. Begleitet vom Moderatoren-Duo Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher wurden im Rahmen der Eröffnungsshow zwölf Kandidaten ins TV-Knast, einen „Container“ in Berlin-Adlershof, eingesperrt. Einige der Bewohner dürften den Zuschauern allerdings gänzlich unbekannt sein. Die wichtigsten „echten“ prominenten Namen waren schon im Vorfeld durchgesickert: Jenny Elvers-Elbertzhagen (44), Sänger David Hasselhoff (61) und Schauspieler Martin Semmelrogge (57) zogen dann auch wie erwartet ein.

Zu ihnen gesellten sich im Laufe des Abends noch sieben weitere eher weniger prominente Mitbewohner: Marijke Amado (59, „Mini Playback Show“, zog mit Hund ein), der ehemalige „The Voice“-Kandidat Percival Duke (Alter laut Steckbrief „geheim“), Playmate Sarah Joelle Jahnel (24), 80er-Jahre-Sänger Fancy (67, „Flames of Love“), Boxer Manuel Charr (28), Ex-No-Angel Lucy Diakovska (37), Youtube-Künstler Simon Desue (22), „Schauspieler“ Jan Leyk (28, Berlin – Tag & Nacht) und eine junge Dame namens Natalia Osada (23) – angeblich bekannt aus der Serie „Catch the Millionaire“

Während „Big Brother“ zuletzt von der Bildfläche verschwunden war, halten sich einige Protagonisten hartnäckig: Jürgen Milski etwa veröffentlichte in diesem Jahr eine neue Single

Zum Auftakt wurden ein paar ausgewählte Bewohner erstmal angezündet. Semmelrogge und Co. mussten zum Teil in Flammen stehend in einer vorgegebenen Zeit einen Parcours absolvieren – was weder sonderlich spektakulär aussah noch im mindesten irgendeinen Ekel-Faktor (Stichworte: Schafshoden und Kamelpenis) bot. Das können die Kollegen vom Dschungel-Camp irgendwie besser. Als überraschend amüsant erwies sich Marijke Amado, die zwar als erste einzog, das ganz Geschehen aber zunächst isoliert von außen beobachten und kommentieren musste.

Die Zuschauer werden im Laufe der nächsten 15 Tage über verschiedene Aufgaben der Bewohner abstimmen. So konnten sie am Freitag unter anderem entscheiden, ob Lucy einen Mitbewohner zum gemeinsamen Saunagang animieren oder Martin Semmelrogge konsequent beim falschen Vornamen ansprechen sollte – das Publikum entschied sich für Letzteres.

Nach Verbotsforderung – Bauer-Verlag stellt Heft-Reihe „Der Landser“ ein

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Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat die Wehrmacht-Heftreihe „Der Landser“ wiederholt überprüft. In mehr als 25 Jahren beanstandete sie nichts. Dennoch stellt der Bauer-Verlag sie nun ein: als Folge der Kritik des Simon-Wiesenthal-Zentrums.

Die Heftreihe „Der Landser“ wird nach Kritik des Simon-Wiesenthal-Zentrums eingestellt. Zwar habe eine unabhängige Prüfung ergeben, dass die Wehrmacht-Reihe im Einklang mit deutschen Gesetzen stehe, teilte die Bauer Media Group am Freitag in Hamburg mit. Die Geschäftsleitung habe die Prüfung aber zum Anlass genommen, die Reihe mit Soldatengeschichten aus dem Zweiten Weltkrieg unter dem Aspekt der Portfolio-Strategie zu bewerten. Man habe entschieden, sie nicht fortzuführen. Bauer hatte die Publikation „Der Landser“ 1970 mit dem Erich Pabel Verlag erworben und seitdem weitergeführt.

„Der Landser“ wurde wiederholt geprüft

Die Menschenrechtsorganisation Simon Wiesenthal Center hatte ein Verbot der „Landser“-Hefte gefordert. Sie verherrlichten den Krieg und verstießen gegen die gesetzlichen Verbote von Nazi-Propaganda und Holocaust-Leugnung.

Die Bauer Media Group erklärte dagegen, der Hamburger Strafrechtler Otmar Kury sei in einem Gutachten zu dem Ergebnis gekommen, dass in den Heften der Nationalsozialismus weder verherrlicht noch verharmlost werde. Auch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien habe die Publikation wiederholt überprüft und seit mehr als 25 Jahren nicht beanstandet.

„Großer Sieg“

Rabbi Marvin Hier, Gründer und Vorstand vom Siemon Wiesenthal Center, bezeichnete das Einstellung der Heftreihe als „großen Sieg“. „Gerade weil wir in einer Zeit leben, in denen Antisemitismus ein beispielloses Niveau in vielen Teilen Europas erreicht, ist die Entscheidung von der Bauer Media Group die richtige Entscheidung“, sagte er im Gespräch mit dem Branchendienst Newsroom.de.

Die Promis bei „Promi Big Brother“ – Sat.1 – Warum tut ihr uns (und Hasselhoff) das an?

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Wer als Promi in den „Promi Big Brother“-Container ziehen würde, war spannend. Doch abgesehen vom Weltstar David Hasselhoff ließ Sat.1 nur Unbekannte in den Container stöckeln. Wenn schon Trash, dann bitte richtig, ärgert sich FOCUS-Online-Redakteurin Kinga Rustler

Das

„Dschungelcamp“

hatte wenigstens die Tochter von Schauspiellegende Tony Curtis, Allegra, oder die großartige Ex von Silvester Stallone, „Was geht los da rein“-

Brigitte Nielsen

– tja, und natürlich Dirk Bach, den alle nach seinem plötzlichen Tod auf ewig vermissen.

Doch was tut uns Sat.1 mit dieser Kandidaten-Auswahl bei „Promi Big Brother“ nur an? Wir sehen ja gerne C-Prominenten beim Zicken, Weinen und Flirten zu. Ja, das geben wir zu. Doch dann sollten es doch wenigstens C-Promis sein. So wie „Dschungelzicke“ Fiona Erdmann oder „Germanys Next Topmodel“-Zicke Sarah „Dingens“ Knappik im „Dschungelcamp“. Aber was präsentiert uns der Sender im Gegensatz zum Konkurrenten RTL? Kandidaten von „Catch the Millionaire“ und die 14. bei „DSDS“. Ernsthaft? Vielen Dank auch.

Armer „Baywatch“-Hasselhoff

Wir haben Mitleid mit David Hasselhoff. Nicht, weil der einstige Weltstar aus „Baywatch“ und „Knight Rider“ in das deutsche „Big Brother“-Haus ziehen muss. Sondern weil der Amerikaner, den 90 Prozent aller Serienfans über 25 Jahren kennen, es mit Personen zu teilen hat, die den Titel „Trash-Star“ noch nicht mal verdient haben. „Catch the Millionaire“-Blondi Natalia Osada und Bohlen-„Schlampe“

Sarah Joelle Jahnel

zum Beispiel. Anders gesagt: „Bitte, wer?“

Dann gibt es noch den einstigen „Das Boot“-Schauspieler Martin Semmelrogge, der einst wirklich mit Schauspieltalent aufwarten konnte. Oder auch Marijke Amado, die zumindest in den Neunziger Jahren Tausenden Kindern mit ihrer „Mini Playback Show“ den Berufswunsch Rock-Star nahegelegt hat. Für was aber stehen Percival Duke, Fancy und Manuel Charr? Eine „The Voice“-Teilnahme, Moshammer-Double und ein Klitschko-Verlierer?

Eine Stimme aus der Geisterbahn

Neben den Kandidaten-Flops zehrt eine schreckliche Off-Stimme an den Trash-Nerven. Kommt die direkt aus der Geisterbahn, oder wie? Was soll das nur… Ja, Sat.1 hatte Potenzial mit der Neuauflage des TV-Knasts „Big Brother“ – insbesondere, wenn Prominente teilnehmen. Doch die Sendung ist dramaturgisch eher als Vorprogramm des angepeilten RTL-Schwester-Formats gedacht. Auch die sonst so schlagfertige „Cindy aus Marzahn“ biedert sich bei den TV-Starlets an. Sie umarmt und knuddelt die in ihren Programmen sonst so verhassten Z-Sternchen. „Ich freu mich sehr, dass sie da ist.Ich freu mich wirklich sehr…“. Äh ja! Was ist da los?

Einziger Lichtblick: Oliver Pocher im Schlagabtausch mit Kandidatin Jenny Elvers. Sie sagt: „Sei nett. Ich weiß, wo du wohnst“. Er: „Da ist nur noch meine Ex-Frau – da wohn´ ich nicht mehr.“ Sie: „Ich glaub, alle Blondinen wissen, wo du wohnst…“. Bähm!

Schade, Sat.1

RTL mag momentan mit Serien nicht unbedingt überzeugen.

Doch an ihr „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ mit den intelligent-witzigen Kommentaren von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich und die berüchtigten Dschungelprüfungen kommt keiner heran. „Promi Big Brother“ ist an Peinlichkeiten nicht zu überbieten. Schade Sat.1, aber

Trash

kann eben doch nur der Marktführer!